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Webflow ist eine der meistdiskutierten Website-Plattformen im professionellen Webdesign – leistungsstark, flexibel und mit einer Lernkurve, die ihren Preis hat. Aber was kostet eine Webflow-Website tatsächlich? Die Plattform-Abos sind nur ein Teil der Rechnung. Agenturkosten, Content, SEO und laufende Pflege kommen dazu – und genau dort verlieren die meisten den Überblick.
Bei Company Boost haben wir dutzende Webflow-Projekte umgesetzt und kennen die Gesamtkosten aus der Praxis. In diesem Guide schlüsseln wir die Webflow-Preise ehrlich auf – Plattformkosten, Projektkosten und laufende Kosten. Damit du vor dem Start weißt, was auf dich zukommt.
Das Wichtigste in Kürze
- Webflow-Abos kosten 14–39 €/Monat für Site Plans – dazu kommen Workspace Plans für den Editor
- Die Plattformkosten sind nur 10–20 % der Gesamtkosten – der Rest ist Agentur, Content und SEO
- Eine professionelle Webflow-Website kostet als Projekt 4.000–15.000 € je nach Umfang
- Im Vergleich zu WordPress spart Webflow bei laufender Wartung, kostet aber mehr beim Hosting
- Für die meisten KMU-Websites ist Framer die günstigere Alternative bei vergleichbarer Leistung
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Webflow-Preise 2026: Die Plattformkosten
Webflow hat zwei Preisebenen: Site Plans (pro Website) und Workspace Plans (pro Team). Du brauchst beides – der Site Plan für Hosting und Veröffentlichung, der Workspace Plan für den Editor-Zugang.
Site Plans (pro Website)
| Plan | Monatlich | Jährlich (pro Monat) | Enthalten |
|---|---|---|---|
| Starter | Kostenlos | Kostenlos | webflow.io-Subdomain, 1 Seite, 1.000 Besucher, Webflow-Branding |
| Basic | 18 € | 14 € | Custom Domain, SSL, 150 Seiten, 25.000 Besucher |
| CMS | 29 € | 23 € | CMS Collections, 2.000 CMS-Items, 100.000 Besucher |
| Business | 49 € | 39 € | 10.000 CMS-Items, 250.000 Besucher, Form Submissions |
Workspace Plans (pro Team)
| Plan | Monatlich | Enthalten |
|---|---|---|
| Starter | Kostenlos | 2 Projekte, 1 Staging-Site |
| Core | 28 €/Nutzer | Unbegrenzte Projekte, Code-Export, Client Billing |
| Growth | 60 €/Nutzer | Erweiterte Rollen, mehr Staging-Sites |
💡 Typische Kombination für KMU
Die meisten Unternehmenswebsites brauchen den CMS Site Plan (23 €/Monat bei Jahreszahlung) plus den kostenlosen Workspace Starter. Das ergibt 276 € pro Jahr an Plattformkosten – inklusive Hosting, SSL und CDN. Vergleich: WordPress-Hosting allein kostet oft schon 15–50 €/Monat, dazu Wartung, Sicherheit und Plugins.
Projektkosten: Was eine Webflow-Website beim Erstellen kostet
Die Plattformkosten sind der kleinere Teil. Der größere: das Design und die Entwicklung durch eine Agentur oder einen Freelancer.
| Projekttyp | Umfang | Preisbereich |
|---|---|---|
| OnePager | 1 Seite, Responsive, Basis-SEO | 2.000–4.000 € |
| Business-Website | 5–10 Seiten, CMS, Blog, SEO | 4.000–8.000 € |
| Unternehmens-Website | 10–25 Seiten, Animationen, Mehrsprachigkeit | 8.000–15.000 € |
| E-Commerce (Webflow) | Shop mit bis zu 100 Produkten | 8.000–20.000 € |
| Enterprise | Komplexe Anforderungen, Integrationen | 15.000–40.000 € |
Diese Preise beinhalten Design, Entwicklung und Basis-SEO. Professionelle SEO-Texte und erweitertes technisches SEO kommen je nach Anbieter als separater Posten dazu. Bei Company Boost sind SEO-Grundlagen in jedem Projekt inklusive.
Gesamtkosten: Die ehrliche 12-Monats-Rechnung
Der Projektpreis allein sagt wenig. Was zählt: die Gesamtkosten im ersten Jahr und danach.
| Posten | Webflow | WordPress | Framer |
|---|---|---|---|
| Projekt (Business, 8 Seiten) | 6.000 € | 5.000 € | 5.000 € |
| Plattform/Hosting (12 Mo.) | 276 € (CMS Plan) | 360 € (Managed Hosting) | 180 € (Basic Plan) |
| Wartung (12 Mo.) | 0 € | 1.800 € (150 €/Mo.) | 0 € |
| Gesamt Jahr 1 | 6.276 € | 7.160 € | 5.180 € |
| Gesamt ab Jahr 2 | 276 €/Jahr | 2.160 €/Jahr | 180 €/Jahr |
⚠️ Die versteckten WordPress-Kosten
WordPress wirkt im Projektpreis oft günstiger – aber die laufenden Kosten für Hosting, Wartung, Sicherheit und Plugin-Lizenzen summieren sich. Ab Jahr 2 zahlt ein WordPress-Betreiber 2.160 € pro Jahr, ein Webflow-Nutzer nur 276 €. Über 5 Jahre ist der Unterschied fünfstellig.
Webflow vs. Framer vs. WordPress: Was lohnt sich wann?
| Anforderung | Beste Wahl | Warum |
|---|---|---|
| Einfache Business-Website (5–10 Seiten) | Framer | Günstiger, schneller, genauso performant |
| Komplexe Animationen und Interactions | Webflow | Interactions 2.0 ist unübertroffen |
| E-Commerce mit wenigen Produkten | Webflow | Nativer E-Commerce, kein Drittanbieter nötig |
| Großer Onlineshop (500+ Produkte) | Shopify / WooCommerce | Skalierbarkeit und Payment-Optionen |
| Content-lastige Website mit Blog | Webflow oder WordPress | Webflow CMS oder WordPress mit Plugin-Flexibilität |
| Maximum Flexibilität, Custom Development | WordPress | Unbegrenzte Erweiterbarkeit durch Plugins und Code |
| Minimale laufende Kosten | Framer | 180 €/Jahr, keine Wartung |
Webflow und SEO: Stärken und Schwächen
Webflow ist grundsätzlich SEO-freundlich – aber nicht perfekt. Was bei Company Boost besondere Aufmerksamkeit bekommt:
Stärken
- Schnelle Ladezeiten: Hosting auf AWS mit globalem CDN, TTFB typischerweise unter 200ms
- Saubere URL-Struktur: Frei konfigurierbar, sprechende Pfade Standard
- Auto-Sitemap: Wird bei jeder Veröffentlichung automatisch aktualisiert
- Title Tags und Meta Descriptions: Pro Seite und pro CMS-Item konfigurierbar
- 301-Redirects: Nativ im Editor verwaltbar, ohne Plugin
Schwächen
- Schema.org: Kein nativer Support – muss über Custom Code eingebunden werden
- JavaScript-Rendering: Webflow nutzt viel JS – bei manchen Seiten kann das die Indexierung verzögern
- Begrenzte Seitenanzahl: CMS-Limits bei 2.000–10.000 Items können bei großen Projekten eng werden
- Kein automatisches WebP: Bilder müssen vor dem Upload optimiert werden
Wann sich Webflow lohnt – und wann nicht
Webflow ist eine exzellente Plattform – aber nicht für jedes Projekt die wirtschaftlichste. Die Entscheidung hängt von drei Faktoren ab:
- Brauchst du komplexe Animationen? → Webflow. Interactions 2.0 ist dem Wettbewerb überlegen
- Brauchst du nativen E-Commerce? → Webflow. Framer hat keinen eingebauten Shop
- Brauchst du nur eine schnelle, saubere Business-Website? → Framer ist günstiger bei vergleichbarer Qualität
Einen Gesamtüberblick über alle Plattformen und ihre Kosten findest du in unserem Webdesign-Preise Guide. Und wer eine Website zum Festpreis sucht, bekommt bei Company Boost vorab eine ehrliche Plattformempfehlung – basierend auf deinen Anforderungen, nicht auf unserer Präferenz.
Wer seine bestehende Website verbessern will: Unser Guide zur Homepage-Optimierung zeigt, was ohne Plattformwechsel möglich ist. Und wer über einen Relaunch nachdenkt: Unsere Relaunch-Beratung stellt sicher, dass keine Rankings verloren gehen. Unsere laufende SEO-Betreuung kümmert sich danach um kontinuierliches Wachstum – inklusive KI-Sichtbarkeit.
Häufige Fragen zu Webflow-Preisen
Was kostet Webflow pro Monat?+
Der CMS Site Plan kostet 23 €/Monat (Jahreszahlung) oder 29 €/Monat. Dazu kommt optional ein Workspace Plan (kostenlos für kleine Teams, 28 €/Nutzer für erweiterte Funktionen). Die typische KMU-Kombination liegt bei 23–29 €/Monat – inklusive Hosting, SSL und CDN.
Ist Webflow günstiger als WordPress?+
Im Projektpreis: ähnlich bis leicht teurer. In den Gesamtkosten über 3–5 Jahre: deutlich günstiger. WordPress braucht separates Hosting (15–50 €/Monat), Wartung (100–250 €/Monat) und Plugin-Lizenzen. Bei Webflow ist alles im Abo enthalten. Die 12-Monats-Rechnung oben zeigt den konkreten Vergleich.
Kann ich Webflow selbst bedienen?+
CMS-Inhalte (Blogartikel, Referenzen, Team-Mitglieder) kann jeder über den Editor pflegen – keine Programmierkenntnisse nötig. Das Layout anpassen oder neue Seitentypen bauen erfordert Einarbeitung in den Webflow Designer. Die Lernkurve ist steiler als bei Framer, aber flacher als bei Custom Code.
Lohnt sich Webflow E-Commerce?+
Für kleine Shops mit bis zu 100 Produkten: ja. Der E-Commerce Plan kostet 42 €/Monat (jährlich) und bietet Payment, Versand und Bestandsverwaltung. Für größere Shops mit komplexen Anforderungen (Produktvarianten, Marktplatz-Anbindungen, ERP) ist Shopify oder WooCommerce die bessere Wahl.
Webflow oder Framer – was empfiehlt Company Boost?+
Für 80 % unserer Projekte: Framer. Günstiger, schneller, einfacher zu pflegen. Webflow empfehlen wir bei komplexen Animationsanforderungen, nativem E-Commerce oder wenn der Kunde bereits im Webflow-Ökosystem arbeitet. Die Entscheidung treffen wir immer projektbezogen – nicht pauschal.
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